Ausstellung von Harriet Schmid im Botanischen Garten der Universität Bayreuth
Die Ausstellung „gegenklang“ bringt Malerei und Objekte in ein vielschichtiges Wechselspiel. Harriet Schmid greift in beiden Dimensionen verwandte Themen auf, die sich in unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksformen entfalten.
Was auf der Leinwand beginnt, setzt sich im Raum in Objekten aus Draht, Papier, Gips und anderen Materialien fort. Durch diese parallele Auseinandersetzung entstehen Werkserien, die wie Variationen oder Fortsetzungen eines Themas wirken und so die Perspektiven erweitern.
Mit dem Titel „gegenklang“ verweist Harriet Schmid auf den künstlerischen Prozess selbst: Äußere Eindrücke, persönliche Wahrnehmungen und das aktuelle Weltgeschehen werden aufgenommen, reflektiert und in eine eigene Bild- und Formensprache übersetzt. Auch die Gegenüberstellung abstrakter und gegenständlicher Positionen lässt sich als visueller Gegenklang verstehen. Während sich einige Werke in freien, offenen Strukturen bewegen, greifen andere gegenständliche Formen auf.
So entsteht eine Ausstellung mit eigenen Resonanzen, die über das einzelne Werk hinausreichen und sich in der Wahrnehmung des Betrachters dynamisch fortsetzen.